Selber denken

Die Erfinder der modernen Managementtheorien waren der Meinung, dass die Gesellschaft heute eine Wissensgesellschaft sei. Unserer Meinung nach kommt alles darauf an, eine Denkgesellschaft daraus zu machen. Das Speichern und Weitergeben von Informationen kann man notfalls den Maschinen überlassen, aber Menschen können etwas, was Maschinen nicht können: Selber denken. Dieser einfache Unterschied ist im Zeichen der Wissensgesellschaft in Vergessenheit, wenn nicht sogar in Verruf geraten. Wir glauben, dass die Zukunft von diesem Unterschied abhängt, und stellen ihn darum in den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Dabei verbinden wir philosophische Untersuchungen mit sozialwissenschaftlicher Forschung und beziehen beides auf die Praxis des Arbeitsalltags. COGITO bringt seit über zwanzig Jahren innovative Impulse in die Debatten über neue Organisationsformen von Unternehmen. Das COGITO-Institut hat die Theorie der indirekten Steuerung entwickelt. 2009 haben wir das Konzept der interessierten Selbstgefährdung zur Diskussion gestellt und entwickeln seitdem praktische Maßnahmen für eine betriebliche Gesundheitsförderung, die den Herausforderungen indirekter Steuerung gewachsen ist.


Chronologie

10.-12. September 2019. Schweizer Soziologentag in Neuchatel. Josef Reindl referiert zu: „Die Grenzen der Digitalisierung sind die Genzen des Organisierens“[Abstract]

5. September 2019. Kongress: ‚European Nursing Informatics Congress` (ENI) 2019 an der Hochschule Flensburg. Dr. Lena Marie Wirth referiert gemeinsam mit Kolleg*innen zum Thema: „Brückenkonstruktionen im Spannungsfeld zwischen IT-Prozessen und Arbeitsdynamik – Ordnung und Chaos – im Arbeitsfeld Pflege“.

17. Juli 1019. Gesamtbetriebsrat der Deutsche Telekom Außendienst GmbH, Bonn. Jürgen Laimer stellt dem Gesamtbetriebsrat und Vertretern der Unternehmensleitung die Ergebnisse des Forschungsprojektes prentimo (Präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit) vor.

16. Juli 2019. Universität Frankfurt. Gemeinsame Tagung des Projekts ReProNa und der Europäischen Akademie der Arbeit (EAdA): „PROJEKTARBEIT IN DER INDUSTRIE – AUTONOM – AGIL – RISKANT“. COGITO-Referenten: Jörg Stadlinger und Josef Reindl. [Flyer mit Tagungsprogramm]

14./15. Juni 2019. Zweite Denkwerkstatt des Kooperationsprojekts ver.di Fachbereich ‚Gesundheit und Soziales‘ und COGITO in Kassel. Referenten: Dr. Lena Marie Wirth und Jürgen Laimer von COGITO, sowie Michael Quetting von ver.di. Näheres hier.

4.6.2019. Betriebsversammlung DEUTSCHE TELEKOM SERVICES EUROPE AG, Köln. Jürgen Laimer referierte zum Thema: „Arbeiten ohne Ende – freiwillig die eigene Gesundheit riskieren? – Chancen und Risiken der Indirekten Steuerung“

22. Mai 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Tagung: ‚Digitalisierung der Arbeit im Gesundheits- und Sozialsektor‘. Dr. Lena Marie Wirth referierte gemeinsam mit Kolleg*innen zum Thema: „Die PS auf die Straße bringen“ – Neue Technologien und indirekte Steuerungsmechanismen.

16. Mai 2019. Arbeitstreffen des SOdA-Projekts beim Institut für sozialwissenschaftliche Forschung in München. COGITO-Teilnehmer: Josef Reindl und Jörg Stadlinger.

10. Mai 2019. Jahrestagung des ver.di-Fachbereichs für Postdienste, Speditionen und Logistik in Visselhövede. Referent: Dr. Klaus Peters.

18. April 2019. Denkwerkstatt zur Klausurtagung des Personalrats der ErzgebirgsSparkasse in Annaberg-Buchholz: „Arbeiten ohne Ende – freiwillig die eigene Gesundheit riskieren?“ Referent: Jürgen Laimer.

12./13. April 2019. Das Kooperationsprojekt ver.di Fachbereich ‚Gesundheit und Soziales‘ und COGITO geht mit dem ersten zweitägigen Workshop in Kassel an den Start. Referenten: Dr. Lena Marie Wirth und Jürgen Laimer von COGITO, sowie Michael Quetting von ver.di. Näheres hier.

9. April 2019. Innovationswerkstatt des Forschungsprojekts SOdA beim Projektpartner Limtronik in Limburg mit Feedbacks zu den bisherigen Projektergebnissen sowie zur Planung der weiteren Gestaltung im Unternehmen. Referenten: Josef Reindl, Dipl.-Soz. und Jörg Stadlinger.